Samael

SamaelSamael stand vor einer Wand. Besser gesagt, er fühlte, dass er vor einer Wand stand. Der Raum, in dem er sich befand, war komplett in Dunkelheit gehüllt.

Es war eine natürliche Dunkelheit, denn die Strahlen der Sonne konnten diesen Raum nicht erhellen. Dieser Raum befand sich viele hundert Meter im Inneren der Erde. Er befand sich in der großen Pyramide von Gizeh.

Samael wusste, dass es ein Weg war, der nur ein vorwärts zuließ und kein zurück. Er konnte, trotz der Dunkelheit fühlen, das er nicht alleine war. Es war die letzte Aufgabe von vielen Aufgaben, die Samael in den letzten Jahren zu bewältigen hatte. Er stand kurz vor dem Ziel. Was genau geschehen würde, wenn er diese letzte Aufgabe bestanden hat, wusste Samael selber nicht genau. Doch er spürte, etwas noch nie da Gewesenes würde geschehen.

Sein Lehrer, der ihn über alles liebte und der ihn schon so viel von dem Wissen der alten Götter beigebracht hatte, der ihm von all den Zusammenhängen der Erde und des Universums erzählte, war immer in seiner Nähe.

Auch wenn Samael ihn nicht sehen konnte, wusste er, dass er ihn nie aus den Augen ließ. Viele vor ihm sind diesen Weg gegangen. Es war ein Weg, der das Wissen um die Göttlichkeit Deines Selbstes in dir erwachen ließ. Und sein Lehrer, den er über alles liebte, begleitete einen jeden Einzelnen von ihnen.

Noch nie in einer schwierigen Situation hatte sein Lehrer ihn allein gelassen. Samael wusste, er das diesen Weg alleine gehen muss.

Vieles ging Samael in diesem Augenblick durch den Kopf. Alles, was er in den letzten Jahren gelernt hatte und was ihm sein Lehrer beigebracht hatte. Welche Information aus dem umfangreichen Wissen benötigte er jetzt um die letzte Aufgabe zu bestehen?.

In all diesen Gedanken mischten sich Erinnerungen an Situationen der zurückliegenden Jahre ein.. Sein Lehrer war streng und gleichzeitig voller Liebe und Mitgefühl. Sein Wesen war erfüllt von tiefem Frieden einem grenzenlosen Wissen und einer inneren Stärke, wie Samael es nur bei sehr wenigen Menschen gesehen hatte. Tränen liefen ihm über seine Wangen, denn er wusste, das diese liebevollen Augen in diesem Augenblick auf ihn gerichtet waren und sagten

„Samael, erinnere dich„.

Und Samael erinnerte sich an Kristalle und an eine alte Sprache der Priester. Er tönte mit seiner Stimme diese alte Priestersprache und brachte die Kristalle mit Hilfe seines 3. Auges in Bewegung und visualisierte dies an die Wand. Es war ein Inneres Wissen das ihm sagte, wie er all dies zu benutzen hatte. So konnte er die letzte Aufgabe lösen. Die Wand vor der er stand, begann sich zu erhellen und zu durchlichten. Sie wurde so hell, das sich die feste Materie in sich auflöste und er durch dieses Tor der Energie hindurch gehen konnte. Er hatte es geschafft.

Toth, sein Lehrer, stand auf der anderen Seite der Wand und lächelte ihm zu. Er hielt ihm seine ausgestreckten Arme entgegen und hieß ihn willkommen. Sie befanden sich in der großen Halle der Erleuchtung. Samael musste vor Freude, Erleichterung und Dankbarkeit weinen. Toth hielt ihn die ganze Zeit im Arm.

„Du hast es geschafft“, flüsterte Toth ihm in‘s Ohr.

Nun sah er auch die anderen Wesen, die sich in der Halle versammelt hatten und ihn willkommen hießen. Er erkannte Erzengel Michael, Sanat Kumara, Kryon und viele andere. Eine große Ehrung wurde Samael zu teil.

Toth trat ein paar Schritte zurück und gemeinsam mit den anderen hohen kosmischen Wesen, begann er Samels Namen zu singen. Nicht den Namen, den er kannte und mit dem ihn jeder ansprach - nein, es war ein Name, der in Samael eine Erinnerung wachrief - es war der Name seiner Seele, seines Ursprungs.

Samaels ganzer Körper vibrierte als die Schwingung seines Hohen Selbstes in ihn einzufließen begann. Samael begann zu erwachen.

Ein Frieden breitete sich in ihm aus und alles wurde still in ihm.

Neun mal wurde er bei seinem Namen gerufen und Toth sah ihm in die Augen und sprach:

„Du trägst das Wissen von allem was ist in Dir. Das Wissen der alten Götter zirkuliert in energetischen Mustern in Deinen Aspekten. Deine Aspekte sind bereit sich miteinander zu verbinden".

Es wird eine Zeit kommen, in der Du vollkommen vergessen wirst, wer du wirklich bist und wir werden dich erneut rufen. Wir werden Dich bei Deinem Namen rufen und deine Seele wird sich erinnern. Dann wirst du wissen was zu tun ist. Du wirst wissen, dass es an der Zeit ist, all Dein Wissen das aus Deinem Herzen emporsteigen wird, an die Menschen weiterzugeben. Du wirst beginnen dich daran zu erinnern, wer Du wirklich bist.

Du bist Träger des Lichtes und dieses Licht zirkuliert in Dir. Dies ist die einzige Wahrheit die es gibt, die es jemals gegeben hat und die es jemals geben wird. So wie Du, ist diese Wahrheit ewiglich.

Du trägst das Wissen der alten Götter in die Neue Zeit hinüber.

Du bist ein Pionier des Lichtes – ein Wegbereiter der Neuen Zeit.

Und so wie du, werden tausende Menschen das Wissen hinübertragen.“

Und Samael antwortete unter Tränen: „An Anasha, Toth "

„Ich werde das Wissen der alten Götter hüten und wenn die Zeit gekommen ist, werde ich es an die Menschen weitergeben„

Und Samael hörte, wie aus der Ferne das „An Anasha“ von Toth und den anderen Wesen, die sich in der großen Halle versammelt hatten, erwidert wurde.

Toth sprach zu ihm,:

„ Samael, die Zeit ist gekommen. Die Zeit ist jetzt und so wie Du das Wissen in dir trägst, trägt es ein jeder Menschen in sich. Viele von ihnen sind sich dessen nicht bewusst. Sie brauchen einen Anstoß um sich zu erinnern. Denn ihr seit diesen Weg gegangen um das Wissen hinüberzubringen in die Neue Zeit. So wie wir dich rufen, rufen wir jeden Einzelnen um das Bewusstsein der Wirklichkeit in jeden erwachen zu lassen.

Samael wurde gerüttelt und hörte eine Frauenstimme, die zu ihm sprach:

Thomas wach auf, wir sind spät dran und müssen uns beeilen, wenn Dein Vortrag über Atlantis pünktlich beginnen soll. Sie schaute ihm in die Augen und fragte: „Hast du noch Bedenken, den Menschen von Atlantis zu erzählen?.“

Thomas sah seiner Frau in die Augen und konnte es kaum glauben, was er eben geträumt hatte. Tränen liefen über sein Gesicht und er empfand tiefe Dankbarkeit. Thomas küsste seine Frau und sagte „lass uns gehen, ich werde den Menschen alles erzählen was ich weiß.“

Und leise fügte er hinzu:

„An Anasha Toth“

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