Melanie träumt

Melanie träumtMelanie war dabei zu schlafen. Wie lange sie schon schlief, weiß sie nicht. Wer weiß schon, wann er einschläft? Und so dauerte es nicht lange und sie begann zu träumen.

Melanie träumte von einer Welt, in der es bunt war in der die Farben anders aussahen als so, wie sie sie kannte. Die Menschen sahen anders aus als sie selbst und sie benahmen sich auch anders. Viele Menschen zeigten nicht dass, was sie fühlten, sie schienen ihre Gefühle zu kontrollieren, anderen lief das Wasser in kleinen Tropfen aus den Augen und sie waren darum bemüht, dass keiner es merkte. Wieder andere redeten sehr schnell und hektisch als liefe ihnen die Zeit davon und das runde Ding am oberen Ende ihres Körpers, genannt Kopf, wurde dabei ganz rot.

Melanie fand es faszinierend, so viel Unterschiedlichkeit sowohl im Äusseren wie auch im Inneren zu sehen.

Es gab Menschen, die waren klein, andere dick, andere dünn und wiederum andere waren grösser als der Rest. Und erstaunlich war, dass ein jeder, so wie er aussah, mit sich selbst nicht zufrieden war, ja sich selber anscheinend nicht einmal lieben konnte. Es war wirklich eine faszinierende Welt.

Melanie ging in ihrem Traum von einer Szene zur nächsten und sie begann zu fühlen - ja sie fühlte in ihrem Traum, was in den anderen vorging. Sie war überwältigt. Melanie fühlte in jedem Menschen so unendlich viel Liebe doch jeder einzelne Mensch schien sich dieser Liebe in seinem Inneren nicht bewusst zu sein. Und scheinbar sah es so aus, als ob jeder das Erschaffen kann, was er will - so sah es jedenfalls Melanie in ihrem Traum - doch die Menschen, die sie traf, schienen davon nichts zu wissen, ja sie schienen gar nicht zu spüren, wer sie wirklich sind.

Melanie sprach mit den Menschen, doch aus irgendeinem Grund konnten sie Melanie nicht hören und was sie auch versuchte, ihre Worte wurden nicht gehört. Jetzt verstand sie auch die vielen heftigen Diskussionen, die zwei oder mehrere Menschen miteinander hatten und diese Kugel am oberen Körperende immer rot werden ließ. Diese Diskussionen entstanden deshalb, weil niemand wusste, das er selber Schöpfer seines Lebens ist und aus diesem Grund andere dafür verantwortlich machte, wenn etwas nicht so lief, wie er es sich vorgestellt hatte. Ein interessantes Spiel.

Sie verstand plötzlich, dass ein jeder Mensch in ihrem Traum eine gänzlich andere Wahrnehmung hatte als sie selbst. Die Menschen schienen so vieles einfach nicht zu sehen bzw. zu fühlen. Was ist das für eine Welt – so voller Möglichkeiten um zu spielen. Denn genau das empfand Melanie beim Anblick all der Situationen. Es war ein gigantisch ausgeklügeltes Spiel der Illusionen. Einfach wundervoll.

Wer, wenn nicht Gott, konnte so eine Umgebung erschaffen - und im selben Moment spürte sie die Liebe und Gegenwart, die Geborgenheit des Vaters – des Schöpfers von allem was ist. Tränen der Freude, Tränen der Rührung und des Mitgefühls für all ihre Geschwister auf Erden, liefen ihr über die Wangen. Denn sie konnte in ihrem Traum fühlen, wie schwer und wie schmerzlich es ist, zu vergessen, wer man wirklich ist - und wie beschwerlich der Weg ist, wieder das zu werden, was man wirklich ist.

Sie ging in ihrem Traum weiter zu einer Szene, in der sie überwältigt wurde von Liebe, Geborgenheit und Frieden. Sie sah die Geburt eines Kindes. So friedvoll und voller Liebe. Dies schien ein Moment zu sein, indem alle Anwesenden glücklich waren. Und Melanie sah das Neugeborene an und fragte es dann: „Du siehst so friedlich aus, voller Liebe und innerem Frieden – bist du anders als die anderen?“. Da öffnete das Neugeborene für einen Moment seine Augen – blickte Melanie voller Liebe und Dankbarkeit an und sagte dann zu ihr: „Nein, ich bin nicht anders – doch ich beginne erst jetzt meine Reise als Mensch – und ich freue mich darauf“.

Als Melanie aufwachte, war sie nicht allein, eine Schar von Engeln hatte sich um sie versammelt und sie sagten:

„Wir wissen, was du geträumt hast - du träumtest von der Erde“. Melanie sah sie an und fühlte die unendliche Liebe, das Mitgefühl und die Freude ihrer Familie und sie sagte:

„Ich bin bereit, als Mensch zu inkarnieren und für eine bestimmte Zeit zu vergessen, wer ich wirklich bin. Ich möchte alles erleben dort auf diesem wunderschönen Planeten mit dem Namen Erde. Und wenn die Zeit gekommen ist, dann kommt und erinnert mich daran, wer ich wirklich bin, damit ich aus meinem Schlaf erwachen und nach Hause zurückkehren kann“.

So begann der kosmische Engel Melanie einzutauchen in eine Welt voller Illusionen um ihre faszinierende Reise als Mensch zu beginnen. Die Engel an ihrer Seite wussten, dass eine Zeit kommen wird, in der Melanie sie nicht mehr wahrnimmt und sich nicht daran erinnert, wer sie wirklich ist.

Sie umgaben Melanie mit all ihrer Liebe und den Energien der Wirklichkeit. In diesem Moment liefen den hohen kosmischen Engeln Tränen des Mitgefühls über ihre Wangen und sie flüsterten Melanie ins Ohr:

Wir begleiten dich auf deiner menschlichen Reise

DU bist niemals allein...

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